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Dank

Bevor wir unseren Reisebericht beginnen, möchten wir uns zuerst einmal bei denjenigen Menschen bedanken, ohne die unser Abenteuer wohl kaum möglich gewesen wäre. Als wir uns im Herbst 2006 entschlossen haben, eine Reise mit Pferd und Wagen zu planen, hatten wir keinen blassen Schimmer, auf was wir uns alles Einlassen werden...

Wir beginnen bei Monika, Nicole und Guru Werner Helfenstein (Team Helfenstein). Im Dezember 2006 erhielten wir den Hinweis, dass im Haslifeld in Emmen Kutschenfahrkurse angeboten werden. Wir können uns noch gut daran erinnern, als wir Monika und Werner zum ersten Mal mit unseren Reiseplänen konfrontierten. Für uns war es sehr überraschend, dass sie uns, zwei Greenhorns, von Anfang an eine längere Reise mit Pferd und Wagen zutrauten. Vielleicht lag diese Zuversicht auch daran, dass uns bewusst war, dass wir zuerst mal den Umgang mit Pferden grundlegend lernen müssen, bevor wir uns endgültig für diese Reiseart entscheiden konnten. Wir erhielten im Haslifeld die Gelegenheit, uns in der Pferdepflege nützlich zu machen. Je mehr wir uns mit den Pferden beschäftigten, desto mehr Fragen tauchten auf. Geduldig und meist bei einer Tasse Kaffee und Kuchen wurde unser Wissensdurst gestillt. Manchmal hatten wir den Eindruck, dass unser Vorhaben Monika und Werner so fasziniert, dass sie in Gedanken schon mehr auf der Reise waren, als wir. Auch bei Krisen die es in der 15 monatigen Vorbereitungszeit gab, machten sie uns Mut und gaben uns die Gewissheit, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Ab Sommer 07 nahmen wir bei Guru Werner Stunden im zweispännigen Fahren. Im Dezember 07 absolvierten wir erfolgreich die Fahrprevet-Prüfung. Während dieser Zeit half uns Werner auch ein geeignetes Gespann zusammen zu stellen. Unter einem geeigneten Gespann verstehen wir, zwei erfahrene Pferde die möglichst verkehrssicher sind und einen guten Charakter haben. Weil auf dem Haslifeld kein Platz mehr frei war, für zwei zusätzliche Pferde, verhalfen uns "Helfen"-steins auch dazu, einen geeigneten Pferdehof in der Umgebung zu finden, wo wir unserer Reisevorbereitungen abschliessen konnten.

Wir wurden auf dem Hof Wydmühle in Eschenbach bei Sonja und Walter Müller aufgenommen. Wir heisst Jannette, eine Freiberger Stute, die wir im Jura gekauft haben und den Schneggenburger-Bockplanwagen, den wir noch etwas nach unseren Bedürfnissen umbauen wollten. Die zweite Freiberger Stute Cindy, mit der wir planten, vermietete uns Sonja. Bei ihr nahmen wir ab Januar 08 auch ein paar Reitstunden. Auch Sonja und Walter unterstützen uns während den letzten Wochen vor unserer Abreise sehr intensiv. Sie freuten sich mit uns und standen uns stets mit Rat und Tat beiseite. Sonja hat sich, unter anderem während den Tagen, wo wir das Duo nicht beschäftigen konnten, um deren Fitness gekümmert. Wir fühlten uns auch im Stall Wydmühle sehr wohl.

Bedanken möchten wir uns auch bei Christian und Marlies Brönimann. Sie haben uns ihren erprobten Schneggenburger-Planwagen mit Anhänger zur Verfügung gestellt. Zusätzlich konnten wir auch mit Christian und seinem Haflinger-Gespann zwei Ausfahrten machen und erhielten auch von ihm viele Wertvolle Tipps. Ein grosses Dankeschön gilt auch Daniel Muff, meinem ehemaligen Mitarbeiter. Auch er, ein erfahrener Kutschenfahrer, hat uns in vielen Bereichen tatkräftig unterstützt. Wir möchten uns herzlich bei allen genannten Personen bedanken. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir unser Reiseprojekt niemals mit gutem Gewissen starten können! Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Familien, Freunden und Bekannten, die es in den vergangenen Monaten mit uns (auf verschiedenen Ebenen) ausgehalten haben!

Reisevorbereitungen: Unter diesem Thema könnten wir einen ausführlichen Bericht schreiben. Wie schon erwähnt, liessen wir uns 15 Monate Zeit dafür. Wir können uns gut vorstellen, nach der Rückkehr ausführlicher über die Vorbereitungen zu berichten, wenn wir auch erlebt haben was hilfreich war und was nicht. Nur so viel, die Reisevorbereitungen haben unsere Freizeit sehr in Anspruch genommen. Wir wurden mit sehr vielen neuen Sachen konfrontiert. Die Vorbereitungszeit war sehr intensiv und faszinierend, emotional wie auch betreffend Zeitaufwand nicht zu unterschätzen!
3.4.08 21:26


unsere zwei PS...

Cindy ist eine sehr gutmütige, 16-jährige Fuchsstute, die in den vergangenen drei Jahren auf dem Hof "Wydmühle" bei Sonja in Eschenbach lebte und regelmässig geritten wurde. Früher wurde sie auch zum Fahrpferd ausgebildet. Dies bewies sie uns, als wir sie mit Hilfe von Guru Werner zum ersten Mal gefahren sind.

Jeannette, die 20-jährige, dunkle Stute, ist auch zum Fahrpferd ausgebildet worden. Sie war in den vergangenen Jahren aber vorwiegend Zuchtstute. Nachdem wir sie aus dem Jura nach Eschenbach gebracht hatten, musste sie sich an die neue Umgebung gewöhnen und auch daran, dass sie ab sofort wieder als Reit- und Fahrpferd ihren Dienst leisten kann.

Bis anfangs 2008 sind wir immer unter kundiger Begleitung gefahren. Ab Februar 2008 war es endlich so weit, dass wir unser eigenes Gespann einfahren konnten. Da wir auf den ersten selbständigen Fahrten sehr angespannt waren, hat sich dieser Druck sofort auf die Pferde übertragen. Die ersten Fahrten mit dem neuen Gespann waren für die Pferde wie für uns nicht ganz ohne. Wir mussten uns gegenseitig kennen lernen. Auf unserer dritten Ausfahrt wollte es der Zufall, dass ein starker Sturm aufkam. Die Pferde reagierten sehr aufgeregt auf die kräftigen Böen die uns oberhalb von Eschenbach erfassten. Trotz dem heftigen Sturm gelang es uns, die Pferde zu beruhigen und sicher wieder in den Stall zurück zu bringen. Irgendwie hatten wir von diesem Tag an den Eindruck, dass die Pferde uns und wir den Pferden vertrauen können. Diese Erfahrung war nicht ungefährlich aber im nachhinein sehr hilfreich, eine Beziehung auf zu bauen. Auf jeden Fall ging es von diesem Tag an mit jeder Ausfahrt besser und vor allem sicherer. Es ist sehr eindrücklich und auch schön fest zu stellen, dass wir vier langsam zu einem Team zusammenwachsen.
3.4.08 21:31


Ostern 08

Unser definitives Abreisedatum steht noch nicht fest. Wir müssen noch einige Umbauten an unserem Planwagen vornehmen. Ein anderer Faktor der unsere Abreisezeitpunkt mitbestimmt sind die Wetterprognosen. Im Moment macht sich der Winter kräftig bemerkbar, obwohl laut Kalender der Frühling bereits begonnen hat. Eigentlich haben wir nichts zu überstürzen, doch in den vergangenen Monaten hat sich bei uns sehr viel um Pferde, Wagen, Material usw. gedreht und langsam wird es Zeit auf zu brechen!
3.4.08 21:32


Werner & Monika Helfenstein, Haslifeld Emmen

6.4.08 10:30


Abreise Verschoben

Aus verschiedenen Gründen haben wir unsere Abreise um ca. eine Woche verschoben. Der Amtstierarzt hatte den Eindruck, dass Cindy lahmt. Also mussten wir den Stamm Tierarzt nochmals konsultieren. Dieser stellt keine Verletzung fest? Nun ging dies hin und her. Am kommenden Donnerstag haben wir dann den nächsten Termin mit dem Amtstierarzt der uns die Ausreisepapiere mit seinem Stempel Visieren muss. Nun für uns ist es ein Glück, dass die Temperaturen noch nicht wirklich Frühlingshaft sind. Wir sind aber guter Dinge, dass es sehr bald los gehen wird.
14.4.08 18:38


Cindy ist fitt

Nach dem der Kantonstierarzt nun auch Cindy für gesund und Reisetauglich befunden hat, kann es endlich los gehen. Abfahrtstermin ist der kommende Dienstag. Im Moment sind wir dabei zu packen. Wir versuchen uns betreffend Gepäck möglichst zurück zu halten, da wir unseren zwei PS nicht zu viel Gewicht zu muten möchten. Es ist bezeichnend, dass wir uns erst im letzten moment für unser Persönliches Reisegepäck entschieden haben. Der grösste Teil unseres Materials ist Pferdematerial, Werkzeug und unsere Küche mit Esswahren. Das Packen für längere Reisen ist eine spezielle Herausforderung. Es wird einem bewusst, wie viel Auswahl an Kleidern, auch nicht sehr modebewusste Menschen wie wir, zur Auswahl haben. Schlussendlich versuchen wir uns in allen Bereichen auf die praktischen Gegenstände zu beschränken. Dies finden wir eigentlich ein wohl tuende Erfahrung.
19.4.08 22:32


Start

Wir haben uns entschieden von Eschenbach aus richtung Sins und dann mehr oder weniger der Reuss entlang richtung Brugg zu starten. Das erste grössere Ziel ist Laufenburg. Dort möchten wir über die Grenze in den EU Raum. Das bschaffen der Grenzformaltäten für unsere Pferde war ein relativ komplizierte angelgenheit. Wir möchten in Deutschland über die Grenze weil wir uns vorstellen, dass es Hilfreich sein könnte die Zollformalitäten in der Deutschen Sprache zu erledigen. Zu dem ist es in der heutigen Zeit gar nicht so einfach einen nicht autobahn Zoll zu finden, der auf beiden Seiten gleichzeitig bewacht wird. Wir müssen bei der Ausreise aus der Schweiz wie für die Einreise in den EU Raum extra für unsere Pferde, die Dokumente Stempeln lassen. Leider sind die Reiseformalitäten trotz intensiver Abklärungen für unser Vorhaben nicht wirklich überblickbar. Wir hoffen auf uns gut gesinnte Zollbeamte.
19.4.08 22:50





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